Wie heißt noch gleich der Arbeitsplatz der Dolmetscher?

Ich weiß es – Dolmetschkabine, ist doch klar! Immerhin trägt dieser Blog ja den Namen dolmetschkabine.de; da steht zu erwarten, dass ich weiß, wie die korrekte Bezeichnung ist. Nichtsdestotrotz gibt es da draußen eine erkleckliche Anzahl von „Synonymen“, von denen ich hier einige darstellen möchte.

Da wäre zu Beginn der in meinem letzten Post erwähnte „Karton„, der eher die äußere Form der Kabine beschreibt. Dann gibt es die „Simultanbude“, eine Lehnübersetzung aus dem Russischen. Hübsch fand ich auch das Angebot eines Online-Anbieters, der „Flüsterwürfel“ verkaufen wollte, aber das war ganz offensichtlich das Ergebnis einer Maschinenübersetzung.

Sehr gern genommen wird die „Übersetzungskabine“ – nahe dran, aber knapp vorbei ist auch daneben. Das sind dann die Fälle, in denen den Konferenzteilnehmer eröffnet wird, dass es eine „Simultanübersetzung“ während der Konferenz geben wird.

Erst kürzlich flog mich der Begriff „Übersetzungskammer“ an – eigentlich recht treffend, denn wir Simultandolmetscher wirken unsichtbar und sozusagen im stillen Kämmerlein, wobei wir in unserer Kemenate nur während unserer Dolmetschpausen mucksmäuschenstill sind, aber das steht auf einem anderen Blatt…

 

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